Heimkino mit Surround-Sound und 5.1-Lautsprecher

Das 5.1-System: 1 TV-Lautsprecher in der Front, zwei an den Seiten und zwei hinter ihnen – dafür stehen mit dem 3-dimensionalen Raumklang 5.1-Lautsprecher und Systeme. Weil die Geräusche tatsächlich um Sie herum wahrnehmbar sind, spricht man vom Sorround-Sound.

Kino-Sound im Wohnzimmer

Wir packende Bilder sieht, will auch den packenden Sound dazu. Die richtigen Systeme schaffen das, was wir aus dem Kino kennen auch in den eigenen vier Wänden. Die richtige Aufstellung, Einstellung und natürlich das richtige Sound-System sind die Voraussetzungen.

Die Liste der besten 5.1-Lautsprecher

Damit Sie das richtige System finden können, haben wir recherchiert. Wir haben Bestenlisten verglichen, Produkttests gelesen und User-Bewertungen hinzugezogen. So ist diese Liste entstanden:

Mehr zum 5.1-System

Liste der besten FilmeDie Entwicklung des heute verbreiteten 5.1-Systems kommt aus der Kinotechnik. (Heute für jeden daheim nutzbar – und in Verbindung mit den besten 4K-TVs und Top-Beamern dicht am Kinoerlebnis.)

Einer der wesentlichen Entwicklungsschritte wurde 1938–1941 von den Disney Studios für den Film Fantasia geleistet. Disneys Ingenieure versuchten acht verschiedene Mehrkanalformate, das erste davon war dem heutigen Fünf-Kanal-System sehr ähnlich (drei Kanäle vorne, zwei hinten).

Im Zuge dieser Entwicklung erfanden die Disney-Ingenieure die Mehrkanalaufnahme, Pan potting (verschieben eines Signals zwischen den Kanälen) und Overdubbing (ergänzen einer Aufnahme durch zusätzliche Aufnahmen). Diese Technik wurde als „Fantasound“ bekannt. Da dieser Multikanal-Film der einzige für lange Zeit blieb, wurden praktisch keine Kinos umgebaut und die Technik geriet in Vergessenheit.

Erst in den 1950er Jahren, als die Technik der magnetischen Tonaufnahme entwickelt wurde, produzierte 20th Century Fox in Verbindung mit Cinemascope Vierkanal-Filme (drei Frontkanäle und ein Mono-Surround-Kanal), dabei wurde der Ton auf Bändern zum Film geliefert. Es folgte eine Zeit, in der sich Stereo sowohl bei der Aufführung als auch bei Tonträgern durchsetzte, es wurde Dolby Stereo entwickelt (Verbesserung der Dynamik).

Erst mit dem Film Star Wars kam wieder Bewegung in die Entwicklung, der Produzent Gary Kurtz entwickelte mit Dolby Personal für die 70-mm-Kopien einen zusätzlichen Basskanal („Baby Boom“ Channel), um die Darstellung der Bassdynamik zu steigern (heute mit dem 0.1-Kanal zu vergleichen). Der Surround-Kanal war dabei noch in Mono ausgeführt. Der erste „echte“ dedizierte Subwoofer wurde beim Film Close Encounters verwendet, zwei Jahre später wurde für den Film Superman das Surround Array auf zwei Kanäle aufgeteilt, Apocalypse Now verwendete ebenfalls dieses Setup.

Ab diesem Zeitpunkt wurde für einige 70-mm-Filme ein mit dem heutigen 5.1-System vergleichbares Setup verwendet. In der Liste der besten Filme präsentieren sich alle Filme mit ausgezeichneten Surround-Sound.

Im Jahr 1987 trat ein Subkomitee der „Society of the Motion Picture and Television Engineers“ zusammen und definierte im Zusammenhang mit der Digitalisierung des Sounds das 5.1-System als Minimum an Kanälen für ein ausreichendes Klangerlebnis, damit wurde praktisch die gängige 70-mm-Praxis bestätigt.

Bestandteile des 5.1-Systems sind:

  • Hauptlautsprecher links, Mitte und rechts (LCR)
  • Surroundlautsprecher links und rechts hinten (LsRs)
  • Tieftonlautsprecher (LFE, „Low Frequency Effects“ oder auch „Low Frequency Enhancement“)

Das Format wurde ursprünglich nur im Kino verwendet, in den frühen 1990er Jahren wurde 5.1 für Digitalfernsehen standardisiert, seit Einführung der DVD als Videodatenträger ist es auch im Heimbereich angesiedelt, allerdings mit leicht abweichenden Anforderungen (siehe unten).

Bei 5.1 werden alle sechs Kanäle diskret – also nicht matriziert wie bei Dolby Surround – gespeichert und wiedergegeben.

Die fünf Kanäle für Front, Center und Surround können alle hörbaren Frequenzen (20–20.000 Hz) speichern und wiedergeben.

Der LFE-Kanal gibt nur tiefe Frequenzen zwischen 20 und 120 Hz wieder. „.1“ bedeutet ein LFE-Kanal, der nur Frequenzen mit 1/200 der generellen Abtastrate wiedergibt („.1“ müsste eigentlich .005 heißen, wurde aber auf „.1“ vereinfacht). „.1“ bedeutet also nicht, dass nur ein LFE-Kanal vorhanden ist, es gibt also kein 5.2.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel 5.1 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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